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Rezension zu Losing me - Verliebt in meinen Stiefbruder

Cover

Fakten zum Buch:
 
Autorin: Christiane Bößel
TB erschienen am 01. Dezember 2017
Verlag: Forever
352 Seiten
Band 1
Band 2 ist die Geschichte aus der Sicht von Chris

 
Inhalt:
Julia muss für 3 Monate zu ihrem Vater nach Deutschland und dort trifft sie ihren neuen Stiefbruder. Die erste Begegnung ist nicht die beste und es scheint, als wären sie ziemlich verschieden und als wäre er alles, was sie an einem Mann nicht mag. Julia hat in Amerika einen Freund und trotzdem schlüpft Chris ihr immer wieder in die Gedanken.
 
Die ersten zwei Sätze:
 
Noch drei Tage. Seit ich einen Stift halten kann, kreuze ich gleich nach dem Aufwachen in meinem Kalender das aktuelle Datum an.
 
Meine Meinung:
 
Die Geschichte hat mir an sich sehr gut gefallen. Sie ist nicht unbedingt die spannendste, aber trotzdem eine sehr nette und süße Geschichte für zwischendurch.
 
Die Liebesgeschichte zwischen Julia und Chris hat mir insofern gut gefallen, dass sie sich ziemlich langsam entwickelt hat, wodurch sie auch einfach realistisch war. Mich hat aber das ganze Hin- und Her zwischen den beiden manchmal etwas gestört.
 
Ich habe in manchen Rezensionen gelesen, dass die Leser Chris Handlungen nicht verstehen konnte und ich muss sagen, dass ich sie sehr gut verstehen konnte. Ich finde, dass die Autorin hier auch sehr gut vermittelt hat, wie Chris sich fühlt und warum er sich dann halt so verhält.
 
Dafür konnte ich Julia ganz oft nicht verstehen. An sich ist sie nett, aber sie hat mich ganz oft einfach genervt. Sie handelt teilweise total überstürzt und unüberlegt und ich fand es einfach schrecklich, dass sie sich selbst Scheuklappen aufgesetzt hat. Sie wirkte wie zwei Personen in einem Körper und mich hat es sehr genervt wie egoistisch und naiv sie manchmal war. Sie hat gedacht, wenn sie in Deutschland was macht, dann hat es in Amerika keine Konsequenzen und das hat mich sehr gestört. Sie ist sehr unentschlossen und steht sich selbst andauernd im Weg.
 
Der Sprachstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte das Buch sehr flüssig lesen und mir ein sehr gutes Bild von der Umgebung machen. Sie hat die Gedanken der Charaktere unglaublich gut beschrieben und dadurch konnte man in die Personen eintauchen und das alles mit ihnen erleben.
 
Von Ende war ich schon ziemlich enttäuscht. Es wurde einfach viel zu schnell abgehandelt und die Autorin hat für mich die absolut bahnbrechende und wichtigste Passage den Lesern vorenthalten. Das fand ich sehr schade.
 
Ich werde auf jeden Fall "Finding you" lesen. Das ist die gleiche Geschichte aus der Sicht von Chris und ich glaube, dass mir das besser gefallen wird.
 
Fazit:
 
Ich fand das Buch an sich gut. Die Geschichte und der Sprachstil haben mir sehr gut gefallen. Ich persönlich fand die Protagonistin teilweise sehr nervig und anstrengend und der Aufbau von Ende geht für mich gar nicht, aber es ist eine nette Geschichte für zwischendurch.
bild von mir und meiner Katze

Eileen, 24, Bibliothekarin.
Ich liebe New Adult und Romantasy Geschichten. Passonierte Buchbox-Käuferin. Mami von vielen Tieren. Ich wünsche euch viel Spaß auf meinem Blog.

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